Wildeshauser Geest
Am 24.04.2011 zog es mich in Richtung Wildeshausen.
Gestartet bin ich kurz vor 08:00 Uhr wie immer von der Araltankstelle in Wunstorf. Zunächst einmal bis zur Staustufe Schlüsselburg. Dort hielt ich kurz an um das Navi zu programmieren.
Durch viele kleine Dörfer fuhr ich bis kurz hinter der Ortschaft Strange, wo ich eine weitere kleine Rast machte.
Dann hiel ich als erstes am Pestruper Gräberfeld
Wikipedia schreibt hierzu
Das Gräberfeld von Pestrup in der Nähe von Wildeshausen im Landkreis Oldenburg, rund 50 km südwestlich von Bremen ist eine unter Natur- und Denkmalschutz stehende Heidefläche der Wildeshauser Geest, welche insgesamt 39 ha misst. Geprägt ist die Fläche durch rund 500 größere und kleinere Grabhügel. Art und Größe der Anlage sind einzigartig in Europa.
Das Gräberfeld ist Teil der Straße der Megalithkultur.
Quelle: Wikipedia
Die Birkengruppe mit vorgelegter Schafherde Noch einmal etwas näher Blick über das Gelände
Dann bin ich rein nach Wildeshausen und machte auf einer Tankstelle halt, da es mich nach einem Kaffe dürstete.
Und da wurden meine Augen groß. Für eine Tasse Kaffe verlangte der Kassierer doch sage und schreibe 0,75€!!
Günstiger geht es wohl kaum noch.
Nach einer kleinen Runde, machte ich mich dann auf in Richtung der Großsteingräber Visbeck.
Zuerst besuchte ich bei Engelmannsbäke den Heidenopfertisch, sowie den Visbecker Bräutigam und gleich daneben den Brautwagen
Der Heidenopfertisch Visbecker Bräutigam
Der Brautwagen
Dann ging es wieder ein Stück zurück, da ich noch ein Hinweisschild zu einem Großsteingrab gesehen hatte.
Am Bakler Berg musste ich rein. Dort war ein Jungsteinzeitliches Großsteingrab von ungefähr 30 x 6 mtr, welches aber nur noch fragmentarisch erhalten war.
Früh war es noch und so schaute ich in mein Navi wo es in der Umgebung noch evl. was interessantes gibt.
Die Burg Dinklage guckte ich mir dann aus.
Bis dort waren es ca. 35 km und diese Entfernung fand ich ganz angemessen.
Die Burg Dinklage im früheren Besitz der Grafen von Galen wurde 1949 von Christoph Bernhard Graf von Galen an die Benediktinerinnen übergeben.
1977 wurde das Kloster zur Abtei erhoben.
Nachdem ich im Klosterkaffe mir einen solchen und ein Stück Kuchen gegönnt hatte, schaute ich mich ein wenig auf dem Gelände um.
In der Klosterkirche Fenster der Kirche Burggraben Burg Dinklage
Danach ging es dann Richtung Heimat.
Erstmal über Diepholz dann auf die B 214. Die wollte ich aber nicht ganz fahren und bin dann noch vor Sulingen rechts ab und wieder über verschiedene kleinere Dörfer bis nach hause. Auf der Strecke machte ich noch einen Tankstop, sowie eine etwas größere und 2 kleinere Pausen.
Kurz nach 18:00 Uhr kam ich dann wieder Zuhause an.
Ca. 300 KM habe ich an diesem Tag zurückgelegt.
Leider kann ich es nicht genau sagen, denn auf dem letzten Drittel der Rücktour hat sich mein Tacho verabschiedet.
Da muss ich also erstmal schauen, was damit ist.
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