Kawasaki Ninja ZX-7R

Die Geschichte der Kawasaki Ninja ZX-7R

Das Sportmotorrad Kawasaki Ninja ZX-7R wurde von 1989 bis 2003 vertrieben. Sie gehört zur Ninja Reihe des Unternehmens und gehört damit zu den Sportbikes. In ihrer Laufzeit veränderten sich lediglich einige Kleinigkeiten, das Design blieb allerdings unverändert. So wurden unter anderem umgekehrte Gabeln hinzugefügt, Das Abgasrohr wurde erst auf eines reduziert, dann wieder auf zwei erweitert. 1996 wurden Sechskolbenbremsen sowie einstellbare Federungen in die Modelle integriert. Auf dem Amerikanischen Markt waren die Varianten zunächst als ZXR 750 und 750R bekannt, wurden aber 1996 weltweit auf ZX 7 und ZX 7R vereinheitlicht. Sonderzulassungen die bis 1991 als ZXR 750R oder ZX-7R vergeben wurden wurden gleichzeitig zu ZX-7RRR umbenannt.

Ninja 7X-7R – Das Motorrad mit Meisterschaftstiteln

Bei der AMA Superbike-Meisterschaft gewann die ZX-7RRR insgesamt 12 Titel. Die Road Racing Meisterschaft von 1993 gewann das Kawasaki Team mit den Fahrern Eric Bostrom, Doug Chandler und Scott Russel. Im selben Jahr konnte Kawasaki die Langstrecken FIM Weltmeisterschaft mit Fahrer Doug Toland gewinnen. Andreas Hoffmann gewann dazu 1997 den Großen Preis von Macau. Damit ist die Ninja ZX-7RRR eines der meist gekrönten Motorräder der Welt.

Cycle World, ein amerikanisches Motorradmagazin, testete die ZX-7R auf Beschleunigung in einem viertel Meilen Sprint. Das Motorrad schaffte die Distanz in 10,82 Sekunden mit einer Höchstgeschwindigkeit von 208,7 kmh.

Die Ninja 7X-7R hat in seiner Standard Straßenversion einen Vierzylindrigen Viertaktmotor mit einem Hubraum von 750 ccm. Der Rahmen besteht aus einer leichten Aluminium Legierung, die speziell für dieses Motorrad durch computergestützte Designs entworfen und optimiert wurde. Ein stählerner Hilfsrahmen wurde hinter dem Fahrersitz montiert und kann ohne Stabilitätsverlust einen Beifahrer tragen.

Auch die Schwinge wurde durch die selben Fertigungstechniken und Materialien wie der Rahmen gebaut. Ziel war es soviel Gewicht wie möglich zu verlieren, ohne dabei an Stabilität zu verlieren. Kawasaki entwickelte ein eigenes Uni-Trak-Hinterradauffhängungssystem um die eine bessere Federung zu gewährleisten. Das System ist voll einstell- und modifizierbar um die best möglichste Dämpfung in jeder Situation zu erschaffen.

Die Vorderradaufhängung ist ebenfalls voll einstellbar, dank der 8-Wege-Kompression und der 12-Wege-Zugstufe. Die Vorderradbremse ist eine 320 mm Scheibe mit einem eigens entwickelten Tokico Sechskolben Sättel und die Hinterradbremse hat eine 230 mm Scheibe.

Das Rennsportmodell, die ZX-7RR, unterscheidet sich vom Straßenmodell durch einige Optimierungen für die den Sport. So hat das Modell zum Beispiel einen voll einstellbaren Vorderachsenwinkel, der Hilfsrahmen aus Stahl wurde durch ein leichteres Aluminium Gerüst ersetzt, und die Vorderradbremsen wurden optimiert. Um die Leistung weiter zu steigern ist in der Rennsportvariante ein vergrößerter Flachschiebevergaser eingebaut.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.